EU-Projekte

Lernen durch Erfahrung

Wir haben uns im Rahmen zweier EU-Projekte mit Kolleginnen und Kollegen aus Einrichtungen der Familien- und Jugendarbeit in Polen, der Türkei, Spanien, Ungarn, Italien und Österreich ausgetauscht. Über zwei Jahre hinweg haben wir die Einrichtungen besucht und Fragen zu interkultureller Elternarbeit, Bildungsbeteiligung, Motivation und über die Bedeutung interkultureller Kompetenzen in einer globalisierten Welt erörtert. Dabei haben wir vieles erfahren über die Lebenswelten und die Bildungschancen in den Herkunftsländern der zahlreichen Familien, die mit uns die Kultur in Dortmund ausmachen, aber auch über uns selbst und unseren Umgang mit Fremdheit, Stereotypen und Unsicherheit.

Das Projekt Cometh wurde entwickelt um Ideen zwischen den Projektpartnern zu Konzepten und Methoden einer aktiven Elternarbeit im Bezug auf die Bildung des Kindes auszutauschen. ConSol Dortmund hat dieses Projekt gemeinsam mit Partnern aus Spanien, Polen und der Türkei von 2012 bis 2014 durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit wurden in einem „Buch der Ideen“ zusammengefasst. Dies ist ein digitales Handbuch für Eltern oder Menschen die sich beruflich mit dem Thema befassen. Es dient dazu sich Anregungen und Tipps zu holen zu den vier Kernbereichen „Kommunikation, Vielfalt, Gesundheit und Bildung“ und steht in fünf Sprachen zur Verfügung. Das „Buch der Ideen“ finden Sie unter folgendem Link. Während des Projekts fanden transnationale Treffen in jedem der Partnerländer statt. Dort wurden Erfahrungen ausgetauscht und die Konzepte erarbeitet. Außerdem gab es die Möglichkeit die Kultur des jeweiligen Landes genauer kennenzulernen. Durch die internationale Zusammenarbeit bekommt man einen guten Einblick in die Arbeit in anderen Ländern und kann Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Einblicke zu den transnationalen Treffen bekommen Sie hier. Bei Fragen zu dem Projekt können Sie sich an Frau Pilar Sojo Sojo wenden P.SojoSojo@consol-do.de

Publikation1

 

Das Leonardo da Vinci- Projekt „icudriving“ in der Trägerschaft des Gouverneursamt Izmir  hatte einen Austausch von Expertinnen und Experten über die wesentlichen Kriterien interkultureller Kompetenzen auszutauschen zum Ziel. Möglichkeiten zu deren Förderung, Feststellungsverfahren, Zertifizierung und Implementierung in europäische Qualifikationsrahmen wurden innerhalb der Projektlaufzeit von 2014 bis 2016 vorgestellt und ausgetauscht. Neben dem bereits genannten Gouverneursamt Izmir zählten zu unseren europäischen Projektpartnern die Außenhandelskammer Mailand, die DEKRA Budapest, die Deutsche Schule Bilbao, der Personalvermittler Ressner in Wien oder auf nationalem Niveau das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, um nur einige zu nennen. Während der zwei Jahre Projektlaufzeit hatten wir Gelegenheit, die Arbeitsweisen und Kompetenzen im Bereich Interkulturalität und Arbeiten mit globalisierten Gesellschaften unserer Partner bei sich vor Ort kennenzulernen.  Auf unseren transnationalen Treffen lernten wir darüber hinaus einiges über die Lebens- und Arbeitssituation von Zugewanderten in der Türkei, Italien, Österreich und Ungarn. Wir haben aber auch mehr über uns gelernt und erfahren, dass unsere Einrichtung durch unser Engagement in europäischen bzw. internationalen Projekten und den Austausch mit internationalen Einrichtungen interkulturell deutlich kompetenter geworden ist. Kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten konnten in der praktischen Erfahrung  reflektiert und für unsere professionelle Arbeit nutzbar gemacht werden.